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Clients

Alle Clients sprechen mit demselben Hintergrunddienst. Du kannst also zwischen ihnen wechseln oder mehrere gleichzeitig nutzen. Nachrichten, Kontakte und Einstellungen sind überall dieselben.

Die Clients selbst sind derzeit auf Englisch.

GTK (GNOME und ähnliche)

blueferry-gtk ist eine GTK4/libadwaita-App für GNOME, Cinnamon und ähnliche Desktops.

GTK-Client

KDE Plasma (Kirigami)

blueferry-qt ist eine Kirigami-App für KDE Plasma. Unter Ubuntu 24.04, Linux Mint 22.3 und Pop!_OS 24.04 gibt es sie nicht.

KDE-Client

Symbol im Systemabschnitt der Kontrollleiste

blueferry-tray kommt mit blueferry-qt und legt ein Telefon-Symbol in den Systemabschnitt der Kontrollleiste (unter KDE Plasma ein StatusNotifierItem). Das Symbol zeigt die Zahl der ungelesenen Nachrichten, der Tooltip die Verbindung, den Akku, den Empfang und das Netz. Ein Klick öffnet BlueFerry oder holt ein offenes Fenster nach vorne.

Starte es im Anwendungsmenü als BlueFerry Tray. Beim Anmelden startet es nur, wenn du das willst: Hake im Menü des Symbols Start at login an, oder führe aus:

blueferry-tray --autostart on     # off oder status

Das legt ~/.config/autostart/io.weirdware.BlueFerry.Tray.desktop an, also dieselbe Datei, die auch die Autostart-Einstellungen des Desktops anzeigen.

Das Symbol folgt nur einem laufenden Hintergrunddienst und startet ihn nie selbst. Ohne eingerichtetes BlueFerry bleibt es ausgeblendet. Solange es läuft, verzichtet blueferry-qt auf sein eigenes Symbol und beendet sich, wenn du sein Fenster schließt; das Symbol öffnet es wieder.

Quickshell

blueferry-quickshell übernimmt die aktive Farbpalette und die Monospace-Systemschrift von Omarchy, mit kompakten Bedienelementen und dünnen Rahmen. Gesendete Nachrichten bleiben in jedem Theme blau. Außerhalb von Omarchy nutzt der Client die Desktop-Palette. Pakete gibt es für Arch-basierte Distributionen.

Quickshell-Client

Unter Omarchy Quattro zeigt das Leisten-Widget omarchy-blueferry den Verbindungsstatus und ungelesene Unterhaltungen, jeweils mit einem Antwortfeld:

omarchy plugin add https://github.com/erikwb/omarchy-blueferry.git

Aktiviere es unter Setup → Plugins und füge es deiner Leiste hinzu. Kopplung, Nachrichten und Einstellungen erledigt weiterhin der vollständige Quickshell-Client.

Terminal (TUI)

Der Terminal-Client ist auf jeder Distribution Teil von blueferry-backend.

blueferry-tui
# oder
blueferry tui

? zeigt die Tastenbelegung, Strg+P die Befehlspalette. Der Client hat eine Suche in Unterhaltungen, ein mehrzeiliges Eingabefeld, Mausunterstützung, Themes und ein Layout, das sich schmalen Terminals anpasst.

Terminal-Client

Kommandozeile

Der Befehl blueferry hilft bei der Diagnose und in Skripten:

blueferry doctor                     # Voraussetzungen prüfen
blueferry sms-list                   # letzte Nachrichten (--source local für den Cache)
blueferry sms-send '+41791234567' 'bin unterwegs'
blueferry sms-send person@icloud.com 'Hallo von Linux'
blueferry sms-send Alice 'komme später'
blueferry contacts-sync              # Kontakte neu vom iPhone holen
blueferry storage-policy-set encrypted   # oder plaintext, none
blueferry storage-unlock             # Schlüsselbund zum Entsperren auffordern
blueferry history-clear              # lokalen Nachrichtenverlauf löschen
blueferry pairing-issue              # GitHub-Issue mit dem letzten Kopplungsbericht öffnen
blueferry version

Ist ein Kontaktname mehrdeutig, listet BlueFerry die Treffer zur Auswahl auf, statt zu raten. blueferry <befehl> --help zeigt alle Optionen.

Welcher Client sich bei einer Mitteilung öffnet

Ein Klick auf eine Nachrichtenmitteilung öffnet die Unterhaltung in einem laufenden grafischen Client, bevorzugt in dem zuletzt benutzten. Läuft keiner, öffnet BlueFerry den zuletzt benutzten Client. Ohne frühere Wahl bevorzugt es GTK unter GNOME, Qt unter KDE und Quickshell unter Omarchy/Hyprland und weicht auf einen installierten Client aus.